Unter den Römern wurde METHÓNI befestigt. 1125 räumten die Venezianer mit den Piraten auf, die sich damals zu einer wahren Plage entwickelt hatten. Der Ort wurde nun ein Versorgungshafen für die Pilger, die ins Heilige Land zogen.

Die Festung war von 1500 bis 1828 in türkischer Hand. Hier befand sich auch ein Markt von griechischen Sklaven für Ägypten.

1828  fiel die Festung schließlich an die Franzosen.

Man betritt die riesige Anlage über eine steinerne Brücke mit 14 Bögen und riesigen venezianischen Löwen in der Maueranlage. Durch ein mächtiges Tor kommt man ins Innere und durch zwei weitere in den Kern der Burg. Auffallend ist eine antike Granitsäule mit byzantinischem Kapitell, Morosoni-Säule genannt. Innerhalb des Burgwalls finden sich auch ein türkisches Bad, eine große Zisterne und ein Pulvermagazin,

Geht man von der nördlichen Befestigung nach Süden, wird einem die Dimension der Militäranlage erst klar. West- und Ostmauer sind noch weitgehend erhalten und sind von messerscharfen Klippen umgeben. Am südlichen Ende stehen zwei Türme, die gerade saniert werden. Eine Brücke stellt die Verbindung zwischen dem Festland und einer kleinen Felseninsel mit dem Boúrtzi-Turm her; er wurde im 16.Jhdt. von den Türken errichtet und diente lange Zeit als Leuchtturm und Gefängnis.

(Quelle: Hans-Peter Siebenhaar PELOPONNES Michael Müller Verlag - individuell reisen)

Durch den Ort Methóni und zur Festung